Reintoxine – Enzymtherapie

Bei der Enzymtherapie wird durch Enzyme, also Eiweißstoffe, die Stoffwechselvorgänge beeinflussen, eine therapeutische und vorbeugende Wirkung auf verschiedene Krankheiten ausgeübt.

Vor ca. 65 Jahren ist es Dr. Waldemar Diesing erstmals gelungen, die Eiweißbrücken aus Schlangentoxinen zu entfernen. Diese hatten bislang den Einsatz von Schlangengiften als Arzneimittel verhindert, da immer allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auftraten (Fremdeiweiße => Allergieauslöser).

Der von Dr. Diesing erzielte Durchbruch, die Herstellung ent-eiweißten tierischen Reintoxinen aus Rohgiften von Schlange, Spinnen, Kröten. Salamandern, Molchen und Skorpionen ermöglichte erstmals die Anwendung der Reintoxin-Therapie.

Die in jedem Reintoxin enthaltenen charakteristischen Enzyme durften in ihrer Zusammensetzung dabei nicht verändert werden, um die Wirksamkeit nicht zu verlieren oder Nebenwirkungen zu produzieren. Es gelang, die Eiweißbrücken von ca. 85% auf 1,8 bis 2% zu reduzieren, ohne die bis zu 50 Enzymarten zu verändern.

Weitere Kombinationen mit geeigneten pflanzlichen Wirkstoffen kommen vereinzelt in Verbindung mit den Reintoxinen, wobei durch spezifische Enzymträger der allgemeine Wirkungsgrad wesentlich erhöht wird. Insgesamt gesehen ist durch ihre ungeahnten Heilerfolge die Enzymtherapie die Therapie der Zukunft.

Diese Therapie hat sich mittlerweile über 40 Jahre bewährt. In dieser langen Zeit ist es niemals zu unangenehmen Neben- und / oder Spätwirkungen gekommen. Hier muss jedoch ausdrücklich betont werden, dass eine intensive Beschäftigung des Therapeuten erforderlich ist. Diese Einstellung sollte aber bei jeder Therapie Anwendung vorhanden sein.

Die Indikationsbreite dieser Reintoxine ist so groß, dass viele der Meinung sind, hier würde es sich um ein Wundermittel handeln. Die Reintoxine sind jedoch keine “Wundermittel”, sondern können nur zum Erfolg führen, wenn das gesamte Umfeld des Patienten in der Therapie mit berücksichtigt wird.

Indikationsbeispiele:

  • Lungen-Embolie, COB, Astma bronchiale
  • Neuralgien aller Art, Neurologische Bewegungssteuerungen
  • Arthritis, Arthrose, Gelenkneurosen
  • Osteoporose, Ostitis
  • Rheumatische Erkankungen
  • Herzschwäche, Herzkrankheiten aller Art, Pericarditis
  • Nachbehalndlung von Apoplexie
  • Thrombose
  • Lähmungserscheinungen, Ataxie, Spastik, Krämpfe
  • Tumorerkrankungen
  • Magen-/ Darmerkrankungen
  • Hepatopathien
  • Hämatome, Verstauchungen, Überlastungen
  • Autoimmunerkrankugen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schmerzstillung bei Tumorschmerzen
  • Ekzeme, Epithelwucherungen
  • Geriatricum
  • Nervosität, Nervenschwäche, Angstzustände, Depressionen
  • Borreliosen
  • Entzündliche Erkrankungen der Zentralnervensystems
  • Glaukom, Konjunktivitis
  • Karzinome, Lipome, Fibrome, Adenome, sonstige Hautgeschwulste
  • Leukämien

Reintoxine bekämpfen keine Symptome, sondern sind echte Heilmittel!!

Das Positive dieser Therapie ist, dass, wenn das richtige Enzym zugeführt wird, die gestörte Zelle wieder die richtige Funktion aufnimmt, während intakte Zellen nicht beeinflusst werden.

Anwendung:

  • Wird meist als Dauertherapie bei chronischen oder irreversiblen Erkrankungen eingesetzt
  • Bis zu 3 Monate „Anlaufzeit“
  • Nachteil: hohe Kosten

Wenn Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an.

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