….und nach der Behandlung? „Osteopathischer“ Reitunterricht

Frage: Was hat Osteopathie mit Reiten oder Arbeit an der Hand zu tun?
Antwort: Alles!

Ich möchte eine Brücke schlagen zwischen der osteopathischen Behandlung und der sich darauf aufbauenden Vorgehensweise mit dem Freund und Partner Pferd. Eine osteopathische Behandlung ist immer nur so gut und nachhaltig, wie die Physiotherapie und die Arbeit -nämlich  das Reiten oder die Arbeit an der Hand-, die sich anschließt.

Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben!
Darum gehören eine osteopathische Behandlung und die anschliessende Unterstützung durch gezieltes Unterrichten beim Reiten und bei der Handarbeit zusammen!

Dazu gehört auch, dass ich je nach örtlichen Gegebenheiten mit Ihnen selbst Übungen mache, die an den 6-Punkte-Plan von Eckard Meyners angelegt sind und die ich jedem Reiterlein sehr ans Herz lege. Der Reiter wird in Beweglichkeit und Koordination geschult, bis er mit den Bewegungen des Pferdes eins ist. Die Hilfengebung wird kontinuierlich verfeinert, die Feinmotorik ohne Kraftanstrengung verbessert.

Ich möchte nach einer osteopathischen Behandlung nicht einfach vom Hof verschwinden und Sie das gleiche machen lassen, wie zuvor. Bei mir gab es schon immer grundsätzlich „Hausaufgaben“! Was zunächst auf physiotherapeutische Dehnübungen für Gliedmaße, Hals und Wirbelsäule begrenzt war, erweitere ich nun auf entsprechend sinnvollen „osteopathischen Reitunterricht“ oder eben auf die Arbeit an der Hand.

Gerne instruiere ich Ihren Reitlehrer diesbezüglich oder übernehme den Unterricht selbst. Dabei wird konsequent auf jeglichen psychischen und physischen Druck verzichtet. Dies bedeutet, dass der Einsatz von Hilfszügeln und anderen Zwangsmitteln ausgeschlossen ist.

Der Biomechanik ist es übrigens egal, ob sie mit einem Dressur- oder Westernsattel funktionieren soll! Hauptsache ist, dass weder Gebiss noch Sattel das Pferd in den womöglich neu zu erlernenden Bewegungsmustern stört. Das Equipement sollte passend für Pferd und Reitweise gewählt werden und nicht einer Mode untergeordnet sein. Das Pferd darf weder in seinen Bewegungen eingeengt sein, und erst Recht darf es keine Schmerzen durch unpassendes Equipement erleiden.

 

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